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Vor mehr als 10000 Jahren wurde
durch archäologische Funde der Zusammenhang zwischen Leben und Farbe
dokumentiert. In allen Kulturen hat man erkannt, dass Farbe eine
tiefgehende Wirkung auf Körper und Seele hat. Die Anwendung der Farben ist
also eine der ältesten bekannten Heilmethoden.
Licht ist eine Energiequelle für alle Lebewesen. Somit hängt unser Leben
und unsere Gesundheit auch von der Sonne ab. Sonnenlicht und damit
Helligkeit steuern auch den Lebensrhythmus von Tieren.
Licht wird mit seinen Informationen und Schwingungen über die Haut
aufgenommen. Es beeinflusst den gesamten Organismus mit all seinen
biochemischen Vorgängen. Licht bedeutet Energie für das Nervensystem.

Farben bedeuten Licht mit unterschiedlicher Wellenlänge. Sie werden nicht
nur vom Auge wahrgenommen, sondern auch von der Haut aufgenommen. Das
Farblicht ist lebensnotwendig, da es allen Lebewesen zusätzliche
Informationen gibt. Es hat eine starke psychische Wirkung.
Jede Farbe hat eine eigene Schwingungsfrequenz. Jede gesunde Körperzelle
besitzt Schwingungen, die ihre Funktionen optimal ausführen lässt.
Farbschwingungen tragen Reize in sich, die ihre Wirkung auf die Zellen
ausüben können. Farben können z.B. das Immunsystem stärken.
Die Behandlung mit Farblicht verläuft für Tiere angenehm und stressfrei.
Die Größe des Tieres spielt dabei keine Rolle. Vom Pferd bis hin zur
Rennmaus können sich unsere haarigen und gefiederten Freunde im Licht der
Farben erholen. Im Allgemeinen sprechen Tiere gut auf diese Therapieform
an. Der tierische Patient kann sich frei bewegen und es bleibt ihm selbst
überlassen, wie lang er sich im Lichtschein aufhalten möchte.
Durch die Farblichttherapie können z.B. Medikamente besser wirken, Wunden
besser heilen und psychische Störungen gemildert werden. Sie kann auch
gemeinsam mit der Akupunktur eingesetzt werden. Denn Farben wirken an
Akupunkturpunkten sehr viel stärker als an anderen Stellen des Körpers.
Hier sehen sie einige Anwendungsmöglichkeiten für
Therapiefarben:
Rot wirkt
durchblutungsfördernd, gefäßerweiternd, tonisierend.
Orange
verleiht Lebensenergie, wirkt anregend und erheiternd.
Gelb
bringt die Energie zum Fliessen.
Grün
fördert Beständigkeit und wirkt Energie ausgleichend.
Blau wirkt
beruhigend, kühlend und entspannend.
Violett fördert die Regeneration und steht für Harmonie.
Aber nicht nur bei psychischen Störungen, sondern auch bei körperlichen
Symptomen kann die Farblichttherapie helfen. Hierfür sehen sie folgende
Beispiele:
Rot
regt Herz und Kreislauf an, hilft bei Anämien, Durchblutungs- und
Stoffwechselstörungen.
Orange
findet seinen Einsatz bei Nieren- und Harnwegserkrankungen,
Verdauungsstörungen und Appetitlosigkeit.
Gelb wirkt anregend auf
das Nervensystem, Magen, Darm, Leber und Galle.
Grün
kann die Entgiftungsfunktion des Körpers stimulieren, kann bei
Schockzuständen helfen oder den Stoffwechsel günstig beeinflussen.
Blau wirkt
antibakteriell, senkt den Blutdruck und kann bei Schmerzzuständen helfen.
Violett
kann bei Lympherkrankungen den Lymphfluß anregen.
Die praktische Durchführung der Farblichttherapie erfolgt entweder mit
speziellen Farbfilterlampen, mit denen der ganze Körper behandelt werden
kann oder lokal mit Farbstiften (Pen), mit denen die Akupunkturpunkte
genau zu lokalisieren sind. Die einfachste Möglichkeit der
Farblichttherapie ist das Einsetzen von alltäglichen farblichen Dingen,
die sich in der Umgebung des Tieres befinden, z.B. Kissen, Decken, Rollos,
Vorhänge.

Für die exakte Durchführung der Farblichttherapie sollte ein gut
ausgebildeter Therapeut zur Verfügung stehen.
Doch auch die Farblichttherapie kann den notwendig gewordenen, wichtigen
Besuch beim Tierarzt oder Tierheilpraktiker nicht verhindern. Sie stellt
eine begleitende Therapieform dar.
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