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So
etwas kann schnell passieren.
Ob junger Hund, alter Hund, ob Katze oder Kleintier. Beim Spiel, eine
Rauferei, ein Unfall.
Verletzungen können immer auftreten, in unterschiedlichem Ausmaß.
Nach der tierärztlichen Versorgung oder der Hilfe durch den
Tierheilpraktiker steht die Nachbehandlung durch
physiotherapeutische Maßnahmen im Vordergrund.
Aber nicht nur Verletzungen oder Unfälle behindern das Leben unserer
Haustiere. Sie werden auch immer älter. Dieses Altern geht nicht immer mit
vollster Gesundheit einher. Genau wie beim alten Menschen entstehen bei
unseren Tieren Gelenks- und Muskelerkrankungen, eingeschränkte
Bewegungsfreiheit, Arthrose, Organerkrankungen und vieles mehr.
Die Tierphysiotherapie kann hier in vielerlei Hinsicht langfristig helfen.
Um aber als Tierphysiotherapeut zu arbeiten, sind umfassendes
anatomisches, physiologisches und veterinärpathologisches Wissen absolute
Voraussetzung. Der Therapeut muss die Bewegungsabläufe, den Muskelverlauf
und vieles mehr, wie auch tierartspezifische Eigenheiten genau kennen.
Deshalb ist eine umfangreiche, qualifizierte, praxisorientierte Ausbildung
unumgänglich.
Meine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin absolvierte ich
am Privaten Lehrinstitut für Tierheilkunde in Raubling (Bayern) mit sehr
guten Ergebnissen. Hier
wurde ich auch in den Fachgebieten Osteopathie, Chiropraktik und Cranio- Sacral-
Therapie ausgebildet.
Vor jeder physiotherapeutischen Behandlung steht eine gründliche
Untersuchung, Beobachtung, Ganganalyse (sofern möglich) mit Dokumentation,
Befunderhebung und Therapieplanerstellung. Erst danach beginnt die direkte
Therapie.
Einige Therapieformen möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen:
Massagen:
Die klassische Massage um fasst Handgriffe wie
Streichungen, Knetungen, Reibungen, Klopfungen, Schüttelungen, um
nur einige zu nennen. Das Tier
soll zu jeder Massage bequem und schmerzfrei gelagert werden. Eine
entspannte und ruhige Atmosphäre, sowie das Ausstrahlen von Ruhe und
Gelassenheit durch den Therapeuten sind Voraussetzung für den Erfolg einer
Massage.
Manuelle Lymphdrainage (MLD):
Die Lymphdrainage ist eine besondere Form der Streichmassage. Hier
wird mit sanftem Druck entlang der Lymphbahnen massiert. Der Lymphfluß
wird gefördert und Wasseransammlungen im Gewebe werden abgeleitet.
Behandlung von Triggerpunkten:
Triggerpunkte sind verhärtete Stellen in der Muskulatur und auch bei
Tieren eine häufige Ursache von Schmerzen im Bewegungssystem. Werden diese
Knötchen nicht behandelt, entstehen chronische Schmerzen, Fehl- oder
Schonhaltungen und somit Erkrankungen im Bewegungsapparat. Durch Massagen
und Muskeldehnung lassen sich Triggerpunkte gut behandeln.
Dehnung / Mobilisation:
Dehnübungen dürfen nur an der aufgewärmten Muskulatur des Tieres durchgeführt werden! Ein
Muskel oder eine Muskelgruppe werden gedehnt, um Muskelverkürzungen zu
beheben oder zu verhindern. Es darf nicht über das physiologische
Bewegungsausmaß hinaus gedehnt werden!

Chiropraktik / Mobilisation:
Chiropraktik ist die manuelle Behandlung von Gelenken, vor allem der
Wirbelsäule mit speziellen Handgrifftechniken. Ziel ist es, die
Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Gelenk und Muskulatur zu
normalisieren.
Die Behandlung an sich ist entgegen aller Befürchtungen schmerzfrei und
bei korrekter Anwendung risikoarm.
Bewegungstherapie:
Ziel der Bewegungstherapie ist es, normale Funktionen wieder
herzustellen. Diese Behandlungsmethode kommt z.B. auch nach Operationen
zum Einsatz. Zu Beginn der Therapie überwiegen die passiven Maßnahmen, bei
denen der Therapeut die Bewegungen ausführt.
Cranio- Sacral- Therapie:
Diese Therapieform umfasst den Schädel (Cranium), die Wirbelsäule und
das Kreuzbein (Sacrum) - daher der Name. Der Craniosacrale Rhythmus, das
heißt die wellenartige
Bewegung der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit, ist
vom Kopf über die Wirbelsäule spürbar. Vorausgesetzt es bestehen keine
Wirbelblockaden. Diese können mit sanften therapeutischen Griffen gelöst
und die Wirbelsäule für den Liquorfluss wieder durchgängig gemacht werden.
Tiere sprechen auf diese sanfte Therapie sehr gut an.
Osteopathie:
Zwischen allen Systemen des Körpers, den Organen, Geweben, Gelenken,
Muskeln bestehen Wechselbeziehungen. Die osteopathische Therapie bezieht
sich auf all diese Systeme, die sich gegenseitig beeinflussen. Sie
stimuliert Mechanismen nach dem Grundsatz der "kleinsten, aber notwendigen
Einwirkung".
Es gibt verschiedene Techniken in der Osteopathie.
Zu Beginn der physiotherapeutischen Behandlung kann es sein, dass Ihr Tier
sehr verunsichert reagiert, sich wehrt (eher aus Unsicherheit, als auch
Schmerz), beißt oder kratzt. Hier sind wieder Geduld, Ruhe und
Einfühlungsvermögen gefragt. Spürt das Tier erst einmal das Wohlbefinden
während der Therapie und hat Vertrauen zum Behandler aufgebaut, kann es zu
vermehrtem Gähnen, Kauen, Schmatzen oder Schnurren kommen. Ein Zeichen
dafür, dass sich Blockaden lösen.
Das Tier kann vermehrt schwitzen
(hecheln beim Hund), vermehrt zittern, evtl. läuft die Nase. Entspannungen
zeigen sich durch rekeln.
Nach der Behandlung ist es möglich, dass das Tier viel schläft. Lassen Sie
dies zu ! !
Auch Muskelkater ist möglich. Vielleicht hinkt es etwas mehr, vielleicht
mag es nicht spazieren gehen. All diese Reaktionen sind in maßvollem
Rahmen normal.
Bei Unsicherheiten nehmen Sie immer Kontakt mit Ihrem
Tierphysiotherapeuten auf. Er wird Ihnen die Situation erklären und
entsprechend helfen können.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig helfen, die vielen interessanten
Techniken der Tierphysiotherapie klarer erscheinen zu lassen und freue
mich darauf, auch Ihrem Tier zu helfen!

Hier noch einige Informationen zur
Praxis für Tierphysiotherapie.
Einige meiner Kunden bekommen jetzt sicherlich einen Riesenschreck: "Oh
Gott, sie ist nicht mehr mobil!"
Ich kann Sie beruhigen: Ich bleibe auch mobil!
Die naturheilkundliche Behandlung und auch einige
Physiotherapiebehandlungen werde ich weiterhin in gewohnter Umgebung Ihres
Tieres durchführen.
Welche Behandlungen in der Praxis durchgeführt werden, bespreche ich mit
Ihnen ganz aktuell und wir entscheiden gemeinsam.
Bestimmte Hilfsmittel für die physiotherapeutische Behandlung lassen sich
weniger gut transportieren, sodass eine stationäre Therapie sinnvoll ist.
Aber ich werde auch hier für eine angenehme, ruhige Atmosphäre für Ihr
Tier und auch für Sie sorgen.
Überzeugen Sie sich selbst:
Krenmoosstraße 8 r
85757 Karlsfeld
Möchten Sie mich in der Praxis besuchen, rufen Sie mich vorher bitte an:
0163 - 45 12 494
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