Tierisch gesund ?



 


    


              



Natur für Tiere


Letzte Aktualisierung: 01.08.2009
 



             

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So etwas kann schnell passieren.
Ob junger Hund, alter Hund, ob Katze oder Kleintier. Beim Spiel, eine Rauferei, ein Unfall.
Verletzungen können immer auftreten, in unterschiedlichem Ausmaß.
Nach der tierärztlichen Versorgung oder der Hilfe durch den Tierheilpraktiker steht die Nachbehandlung durch
physiotherapeutische Maßnahmen im Vordergrund.

Aber nicht nur Verletzungen oder Unfälle behindern das Leben unserer Haustiere. Sie werden auch immer älter. Dieses Altern geht nicht immer mit vollster Gesundheit einher. Genau wie beim alten Menschen entstehen bei unseren Tieren Gelenks- und Muskelerkrankungen, eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Arthrose, Organerkrankungen und vieles mehr.
Die Tierphysiotherapie kann hier in vielerlei Hinsicht langfristig helfen.

Um aber als Tierphysiotherapeut zu arbeiten, sind umfassendes anatomisches, physiologisches und veterinärpathologisches Wissen absolute Voraussetzung. Der Therapeut muss die Bewegungsabläufe, den Muskelverlauf und vieles mehr, wie auch tierartspezifische Eigenheiten genau kennen.
Deshalb ist eine umfangreiche, qualifizierte, praxisorientierte Ausbildung unumgänglich.

Meine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin absolvierte ich am Privaten Lehrinstitut für Tierheilkunde in Raubling (Bayern) mit sehr guten Ergebnissen. Hier wurde ich auch in den Fachgebieten Osteopathie, Chiropraktik und Cranio- Sacral- Therapie ausgebildet.

Vor jeder physiotherapeutischen Behandlung steht eine gründliche Untersuchung, Beobachtung, Ganganalyse (sofern möglich) mit Dokumentation, Befunderhebung und Therapieplanerstellung. Erst danach beginnt die direkte Therapie.

Einige Therapieformen möchte ich Ihnen hier kurz vorstellen:

Massagen:
Die klassische Massage um fasst Handgriffe wie   Streichungen, Knetungen, Reibungen,  Klopfungen, Schüttelungen, um nur einige zu nennen. Das Tier soll zu jeder Massage bequem und schmerzfrei gelagert werden. Eine entspannte und ruhige Atmosphäre, sowie das Ausstrahlen von Ruhe und Gelassenheit durch den Therapeuten sind Voraussetzung für den Erfolg einer Massage. 

Manuelle Lymphdrainage (MLD):
Die Lymphdrainage ist eine besondere Form der Streichmassage. Hier wird mit sanftem Druck entlang der Lymphbahnen massiert. Der Lymphfluß wird gefördert und Wasseransammlungen im Gewebe werden abgeleitet.

Behandlung von Triggerpunkten:
Triggerpunkte sind verhärtete Stellen in der Muskulatur und auch bei Tieren eine häufige Ursache von Schmerzen im Bewegungssystem. Werden diese Knötchen nicht behandelt, entstehen chronische Schmerzen, Fehl- oder Schonhaltungen und somit Erkrankungen im Bewegungsapparat. Durch Massagen und Muskeldehnung lassen sich Triggerpunkte gut behandeln.

Dehnung / Mobilisation:
Dehnübungen dürfen nur an der aufgewärmten Muskulatur des Tieres durchgeführt werden! Ein Muskel oder eine Muskelgruppe werden gedehnt, um Muskelverkürzungen zu beheben oder zu verhindern. Es darf nicht über das physiologische Bewegungsausmaß hinaus gedehnt werden!








Chiropraktik / Mobilisation:
Chiropraktik ist die manuelle Behandlung von Gelenken, vor allem der Wirbelsäule mit speziellen Handgrifftechniken. Ziel ist es, die Funktionsfähigkeit und das Zusammenspiel von Gelenk und Muskulatur zu normalisieren.
Die Behandlung an sich ist entgegen aller Befürchtungen schmerzfrei und bei korrekter Anwendung risikoarm.


Bewegungstherapie:
Ziel der Bewegungstherapie ist es, normale Funktionen wieder herzustellen. Diese Behandlungsmethode kommt z.B. auch nach Operationen zum Einsatz. Zu Beginn der Therapie überwiegen die passiven Maßnahmen, bei denen der Therapeut die Bewegungen ausführt.


Cranio- Sacral- Therapie:
Diese Therapieform umfasst den Schädel (Cranium), die Wirbelsäule und das Kreuzbein (Sacrum) - daher der Name. Der Craniosacrale Rhythmus, das heißt die wellenartige Bewegung der Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit, ist vom Kopf über die Wirbelsäule spürbar. Vorausgesetzt es bestehen keine Wirbelblockaden. Diese können mit sanften therapeutischen Griffen gelöst und die Wirbelsäule für den Liquorfluss wieder durchgängig gemacht werden.
Tiere sprechen auf diese sanfte Therapie sehr gut an.





Osteopathie:

Zwischen allen Systemen des Körpers, den Organen, Geweben, Gelenken, Muskeln bestehen Wechselbeziehungen. Die osteopathische Therapie bezieht sich auf all diese Systeme, die sich gegenseitig beeinflussen. Sie stimuliert Mechanismen nach dem Grundsatz der "kleinsten, aber notwendigen Einwirkung".
Es gibt verschiedene Techniken in der Osteopathie.






Zu Beginn der physiotherapeutischen Behandlung kann es sein, dass Ihr Tier sehr verunsichert reagiert, sich wehrt (eher aus Unsicherheit, als auch Schmerz), beißt oder kratzt. Hier sind wieder Geduld, Ruhe und Einfühlungsvermögen gefragt. Spürt das Tier erst einmal das Wohlbefinden während der Therapie und hat Vertrauen zum Behandler aufgebaut, kann es zu vermehrtem Gähnen, Kauen, Schmatzen oder Schnurren kommen. Ein Zeichen dafür, dass sich Blockaden lösen.
Das Tier kann vermehrt schwitzen (hecheln beim Hund), vermehrt zittern, evtl. läuft die Nase. Entspannungen zeigen sich durch rekeln.                           
Nach der Behandlung ist es möglich, dass das Tier viel schläft. Lassen Sie dies zu ! ! 
Auch Muskelkater ist möglich. Vielleicht hinkt es etwas mehr, vielleicht mag es nicht spazieren gehen. All diese Reaktionen sind in maßvollem Rahmen normal.


Bei Unsicherheiten nehmen Sie immer Kontakt mit Ihrem Tierphysiotherapeuten auf. Er wird Ihnen die Situation erklären und entsprechend helfen können.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig helfen, die vielen interessanten Techniken der Tierphysiotherapie klarer erscheinen zu lassen und freue mich darauf, auch Ihrem Tier zu helfen!
 

 

Hier noch einige Informationen zur
Praxis für Tierphysiotherapie.
Einige meiner Kunden bekommen jetzt sicherlich einen Riesenschreck: "Oh Gott, sie ist nicht mehr mobil!"
Ich kann Sie beruhigen: Ich bleibe auch mobil!
Die naturheilkundliche Behandlung und auch einige Physiotherapiebehandlungen werde ich weiterhin in gewohnter Umgebung Ihres Tieres durchführen.
Welche Behandlungen in der Praxis durchgeführt werden, bespreche ich mit Ihnen ganz aktuell und wir entscheiden gemeinsam.
Bestimmte Hilfsmittel für die physiotherapeutische Behandlung lassen sich weniger gut transportieren, sodass eine stationäre Therapie sinnvoll ist.
Aber ich werde auch hier für eine angenehme, ruhige Atmosphäre für Ihr Tier und auch für Sie sorgen.
Überzeugen Sie sich selbst:

Krenmoosstraße 8 r
85757 Karlsfeld
Möchten Sie mich in der Praxis besuchen, rufen Sie mich vorher bitte an: 0163 - 45 12 494